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Investmentfonds

Investmentfonds sind eine beliebte Form der Geldanlage und bewähren sich auch in Krisenzeiten. Kleinanleger und Anfänger sind leider oft zu wenig über die anfallenden Kosten und deren Zusammensetzung informiert. Ohne es zu wissen nehmen sie kostspielige Fondsanteile in ihr Depot auf und verlieren dann mit der Zeit den Überblick über versteckte Gebühren.

Hier ein paar Beispiele:

Der Ausgabenaufschlag ist ja unter den Kosten eines Investmentfonds noch relativ gut bekannt. (Darunter wird ein Aufpreis verstanden, der in der Regel zur Deckung der Vertriebskosten dient.) Zusätzlich sind aber auch Fonds ohne Ausgabeaufschlag sowohl im Internet als auch beim Bankberater erhältlich. Hier lohnt sich auf jeden Fall der Vergleich um Kosten zu sparen.

Dann gibt es die TER (Total Expense Ratio). Die kann man als eine Art Betriebskosten für Fonds verstehen. Durchschnittlich betrögt die TER bei deutschen Aktienfonds zwischen 1,5 und 2,5 %.

Zu der Berechnung gibt es jedoch leider keine gesetzlichen Richtlinien, so dass die Angaben zur TER in den Verkaufsprospekten der einzelnen Fondsgesellschaften meist nicht zu einer  echten Bewertung des Investmentfonds ausreichen.

Auch die Handelskosten sind nicht zu vergessen. Fonds mit hohen Handelskosten erzielen nur unterdurchschnittliche Erfolge.

Gerade für Neulinge  ist es wichtig, die Kosten von Investmentfonds genau zu analysieren. Schon ein bis zwei Prozent weniger versteckte Kosten können über einen längeren Zeitraum eine gewaltige Ertragssteigerung bedeuten.

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